Akademische Arbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen Bildungs- u. Schulpolitik Note: 13 Universität Kassel (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) Sprache: Deutsch Abstract: Die wohl wichtigste Begründung zur Aufnahme eines Studiums ist die erfolgreiche Zukunft die sich ein jeder Studierender erhofft. Oftmals wird die Abschlussnote als Erfolgsindikator herangezogen um die Leistungen der Studenten zu beurteilen. Dennoch muss die Frage gestellt werden ob ein Indikator ausreichend ist. Im Hinblick auf das höchste Niveau an erwerbstätigen Studenten seit dem Jahr 2003 erscheint die Messung der Studienleistung anhand einer Kennzahl als ungenügend. Zumal die Forderung von Arbeitgebern nach Praxiserfahrungen bei jungen Akademikern immer mehr in den Vordergrund rückt. Den Effekt der Doppelbelastung nimmt ebenfalls die stattliche Hochschulpolitik wahr die den Noten keine absolute Priorität beimisst. Ferner werden die zu langen Studienzeiten beklagt die meist mit der angesprochen Erwerbstätigkeit der Studierenden einhergehen. Eine längere Studiendauer ist für Universitäten nicht von Vorteil da die Zuweisung von Drittmitteln anhand leistungsorientierter Kennzahlen erfolgt die gleichermaßen die Studiendauer berücksichtigen. An den Aspekt der Studiendauer wird in der vorliegenden Arbeit angeknüpft. Dabei steht die Fragestellung im Fokus ob das Einhalten der Regelstudienzeit ein Erfolgsindikator darstellt. Da Erfolg ein subjektives Gefühl ist und von Individuum zu Individuum unterschiedlich bestimmt werden kann ist eine konkrete Definition des Erfolgs von Nöten. Im Rahmen dieser Arbeit spiegelt die Note des Hochschulabschlusses nur einen Teil des Erfolgsindikators wider. Des Weiteren spielt das Bruttomonatseinkommen nach erfolgreichem Studienabschluss eine große Rolle und wird in die Betrachtung miteinbezogen. Häufig ist der Grund eines Studienbeginns eine erfolgreiche Berufskarriere die meist mit höheren Gehältern und besseren Renten zusamm