Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen Bilanzierung Steuern Note: 17 FOM Essen Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule Veranstaltung: Rechnungslegung und Prüfungswesen Sprache: Deutsch Abstract: „Gegenstand dieser Verordnung ist die Übernahme und Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards in der Gemeinschaft mit dem Ziel die von Gesellschaften im Sinne des Artikels 4 vorgelegten Finanzinformationen zu harmonisieren um einen hohen Grad an Transparenz und Vergleichbarkeit der Abschlüsse und damit eine effiziente Funktionsweise des Kapitalmarkts in der Gemeinschaft und im Binnenmarkt sicherzustellen. Durch diesen Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 sind kapitalmarktorientierte Unternehmen in der EU seit 2005 verpflichtet ihre Konzernabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (kurz: IFRS) aufzustellen und zu veröffentlichen. Somit stellt diese Verordnung einen Wendepunkt in der Entwicklung der nationalen und internationalen Rechnungslegung dar obwohl bereits vorher viele Großkonzerne internationale Rechnungslegungsstandards angewendet haben. Die Bayer AG hat sich zum Beispiel bereits im Jahr 1994 zur Umstellung auf IRFS (damals noch IAS) entschieden um den Aktionären mehr Informationen über die Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens zu liefern und um die internationale Vergleichbarkeit zu verbessern. Die zwingenden Bestandteile eines Jahresabschlusses nach IAS/IFRS gliedern sich wie folgt:- Bilanz- Gewinn- und Verlustrechnung- Eigenkapitalveränderungsrechnung- Kapitalflussrechnung- Anhang in dem die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Erläuterungen aufgeführt sind.In der vorliegenden Arbeit soll auf die Kapitalflussrechnung eingegangen werden die in IAS 7 „Kapitalflussrechnungen aus dem Jahr 1992 geregelt ist. Dieser Sta