Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Controlling Note: 17 Evangelische Hochschule Berlin Sprache: Deutsch Abstract: Das Personalcontrolling in ambulanten Pflegediensten sieht sich in Zukunft mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Die demographische Entwicklung sorgt für mehr Pflegebedürftige und einen höheren Pflegeaufwand. Die Erhöhung des Renteneintrittsalters (§ 235 SGB VI) und die stagnierende Anzahl an Nachwuchspflegekräften sorgt für eine alternde und knappe Belegschaft. Durch eine regelmäßige standardisierte Erhebung und korrekte Interpretation von Personalkennzahlen können Risiken und negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Erreichte Ziele (zum Beispiel die Reduktion von Fehlzeiten) werden einfacher erkannt wenn Kennzahlen implementiert wurden. Der wirtschaftliche Erfolg eines ambulanten Pflegedienstes ist von der optimalen Steuerung des Personals abhängig da es den größten Teil der Kosten verursacht und somit vielfältige Optimierungsmöglichkeiten bietet. Der planvolle Einsatz von Mitarbeitern und ein effizientes Personalmanagement durch das Personalcontrolling wird in der Mehrzahl größerer Unternehmen bereits durch einen Mitarbeiter oder einer Abteilung durchgeführt. In kleineren und mittelständischen Unternehmen steht es bisher weniger im Fokus. Bei der Vorbereitung strategischer Entscheidungen leistet das Personalcontrolling durch die Ermittlung von Kennzahlen einen großen Beitrag zur Optimierung der Effizienz in der Personalarbeit. Der Zusammenhang von Ursache und Wirkung ist meist nicht direkt sichtbar. Die Veränderung einer Kennzahl kann eine oder mehrere Ursachen haben. Es lassen sich zwar Motivationsdefizite der Belegschaft anhand der Fluktuationszahlen ablesen doch ist es dann bereits zu spät für wirksame Gegenmaßnahmen. Die Entwicklung von Beurteilungsgrößen ist das Ziel dieser Arbeit. Mitarbeiterzufriedenheit Führungsverhalten Motivation Weiterbildungsmöglichkeiten und Einst