Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik Note: 17 Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau Sprache: Deutsch Abstract: 1. Computer- und Videospiele - mehr als nur Killerspiele?!Der Computerspieler wird oft als „passive und hilf(hirn)lose Masse dargestellt der den Spielen der Computerindustrie deren Absatz in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist (sie-he Abb. 1) hilflos ausgeliefert ist . Seit den Amokläufen von Littleton 1999 und Erfurt 2002 gibt es immer wieder Diskussionen über die Auswirkungen von Spielen auf den Spieler . Dabei stehen stets die negativen agg-ressionsfördernden Folgen gewalthaltiger Spiele im Vordergrund. Bei Amokläufern werden stets Computer- und Hausdurchsuchungen gemacht bei denen oft festgestellt wird dass der Täter ein passionierter Killerspielspieler war . Spiele wie „Doom stehen dafür stellvertretend in denen es das Ziel ist aus der Ego-Perspektive mit Waffengewalt alle im Bildschirm auftauchenden Menschen zu töten.Aber es gibt nicht nur Killerspiele die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) katego-risiert vierzehn verschiedene Spielsparten u.a. Jump n'Run Action-Adventure und Strategie . Diese Arbeit greift diese drei genannten Genres auf und soll anhand dieser klären ob Bild-schirmspiele nicht auch positive Konsequenzen wie beispielsweise für das Lernen des Spielers haben können. Im Folgenden werden Begriffe wie Bildschirmspiele Lernen und Kompetenz definiert. An-schließend werden negative und positive Medienwirkungskonzepte sowie das Medienwir-kungsmodell von Jürgen Fritz dessen Theorie Grundlage dieser Untersuchung sein soll er-läutert. Im Hauptteil soll anhand dreier Spiele aus drei verschiedenen Genres überprüft wer-den welche Lernkompetenzen durch das Spielen bestätigt werden könnten. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und es wird ein Ausblick gegeben...