Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur Note: 13 Ludwig-Maximilians-Universität München (Deutsche Philologie) Sprache: Deutsch Abstract: Als Fallbeispiel für eine Analyse von Komik die im ersten Teil dieser Arbeit anhand einer Auswahl von Theorien noch genauer vorgestellt wird wurde das Werk Anatol von Arthur Schnitzler gewählt. Schnitzler der zunächst in die Fußstapfen seines Vaters trat und Mediziner wurde begann schon früh mit dem Verfassen dramatischer Texte. Bereits Jahre vor der Vollendung seines Erstlingswerks publizierte er einige Gedichte und Erzählungen unter dem Pseudonym Anatol was Grund zu Spekulationen gibt er könne sich selbst mit seiner Hauptfigur welche später auch zum Paradigma des „Schnitzler-Typus werden sollte identifizieren wodurch eine genauere Betrachtung seines Werks umso interessanter wird. Besonderes Augenmerk soll hierbei jedoch auf die Funktion der Figur des Max gelegt werden. Daher und wegen des beschränkten Umfangs der Arbeit werden nur Akte analysiert in denen er auftritt. Es soll untersucht werden welche Stellung Max in der dramaturgischen Struktur einnimmt inwieweit er Auslöser der Komik ist und wie diese funktioniert. Dabei sollen die später genauer beschriebenen Grundbausteine der Komiktheorien als Ausganspunkte der Analyse dienen.