Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit Note: 17 Universität der Bundeswehr München Neubiberg (Sozialpädagogik) Sprache: Deutsch Abstract: Gewalt ist ein gesellschaftliches Problem. Nicht erst der Überfall auf DominikBrunner im September 2009 am Bahnhof München-Solln hat die Diskussionüber die Behandlung von Gewalttätern wiederbelebt aber seitdem wird deutlichengagierter diskutiert weil vor allem eine Person versucht hat vergesseneGrenzen aufzuzeigen.Diese Arbeit hat das Ziel zwei Trainingsmaßnahmen zu vergleichen die imtertiären Präventionssektor angesiedelt sind. Die Teilnehmer dieser Trainingssind bereits mehrfach straffällig geworden und müssen oder wollen dieseChance nutzen ihr Verhalten zu überdenken und zu ändern.Die Idee zu diesem Vergleich entstand vor allem im zweiten Praktikum das ichbei einem Anbieter für pädagogische Weiterbildungen absolvierte der eineAusbildung zum AAT-Trainer im Programm hatte und diese durch die konkurrierendeAusbildung zum AKT-Trainer ersetzte. Die Diskussion für oder gegen diealte Maßnahme und für die Entscheidung den Ansatz des Violence-Prevention-Networks zu übernehmen förderte die Neugier diese beiden so unterschiedlicherscheinenden Varianten der Gewaltarbeit zu untersuchen und gegeneinanderzu stellen.Diese Arbeit stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die verwendetenMethoden da die Trainer diese individuell weiterentwickeln und anpassensondern basiert auf den literarischen Veröffentlichungen der jeweiligen Institutionen.Einen Überblick über die aktuelle Diskussion in der Öffentlichkeit und die sehreingeschränkte Sichtweise der Politik auf das Thema der Gewalt ermöglicht derAbschnitt 1 im Teil A. Ebenso wird hier im Abschnitt 2 die Polizeiliche Kriminalstatistik2009 in Bezug auf die Gewaltausübung von Kindern Jugendlichen undHeranwachsenden ausgewertet.Die relevanten Theorien zur Gewaltherkunft und -entstehung werden im Teil Berlä