Konzeption einer Einführung eines Lerntagebuchs auf der Grundlage des Lernverständnisses in der Lerngruppe „Informationstechnische Assistenten an einem Berufskolleg
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Berufsbildung Weiterbildung Note: 13 Studienseminar für Lehrämter an Schulen - Münster II Seminar für das Lehramt an Berufskollegs Sprache: Deutsch Abstract: Lernen unterliegt gegenwärtig einer starken Veränderung nachdem der konventionelle Unterricht in „Schieflage geraten ist wie uns die Ergebnisse aus den Bildungsstudien PISA oder TIMSS seit gut zehn Jahren suggerieren. Nicht ein Wissens- sondern ein Könnensdefizit wurde deutschen Schülern attestiert wodurch belegt wird dass reiner Wissensadaption im Sinne traditioneller Lehre die Nachhaltigkeit fehlt. Somit müssen neue Zugänge zum Lernen geschaffen werden die sich in der Vorgabe nach einer umfassenden Handlungskompetenz seitens der Politik und Berufswelt manifestieren. Das künftige Wissen ist nicht mehr vorhersehbar weshalb ein dynamisches Modell des Weiter- Um- und Neulernens entwickelt werden muss. Wesentliche Bedeutung erhält das selbstgesteuerte Lernen. Doch verbirgt sich dahinter eine Gefahr: Wie komme ich als Lehrer mit meinen Schülern auf einen guten Pfad des Lernens dass sie sich ihrer Lernstrategien bewusst werden und tatsächlich selbstständig arbeiten um auf das „lebensbegleitende Lernen hinzuwirken? Maßnahmen zur Förderung von selbstgesteuertem Lernen müssen bisweilen als Desiderat betrachtet werden.Wesentlich ist dass im Kraftzentrum von schulischer Bildung nicht mehr der Inhalt sondern das Lernen als persönliches Erfahren Erleben und Interpretieren steht. Das setzt voraus dass für die Zielverfolgung einer bestimmten Lernproblematik nicht mehr einzig ein allgemeinverbindlicher Weg in einem engen Lernkorridor begehbar ist weshalb dem Schüler geholfen werden muss ihm einen individuellen Zugang zu ermöglichen. Dieses Recht wird ihm qua Gesetz zugebilligt denn jedes Individuum lernt unter identischen Umgebungsvariablen verschieden da es je durch einen anderen Denk- bzw. Lernstil geprägt ist. Gleichzeitig muss die V