KRIEGSVERTRIEBENE UND IDENTITÄTSSOZIALISATION IN KINDU


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About The Book

In diesem Buch geht der Autor auf die Kriege in der Demokratischen Republik Kongo zwischen 1998 und 2003 ein in denen sich die von Ruanda unterstützte RCD-Rebellion (Rassemblement Congolais pour la Démocratie) die das Regime des verstorbenen Präsidenten Laurent Désiré Kabila stürzen wollte und die Regierungsarmee sowie die RCD-Rebellion und die Mai-Mai-Widerstandskämpfer gegenüberstanden. In der Stadt angekommen fanden die Vertriebenen keine offiziellen Strukturen für die Aufnahme und Unterstützung von Vertriebenen vor und entwickelten daher eine Identitätsstrategie um sich an ihre neue Umgebung anzupassen woraus sich die identitäre Sozialisierung ergab (eine Sozialisierung die auf der Zugehörigkeit zur selben Familie zum selben Stamm oder zur selben Ethnie zur selben religiösen Konfession beruht).Wir bezeichnen diese identitäre Sozialisation insofern als als sie durch die Aufnahme Hilfe oder Unterstützung die sie von Mitgliedern ihrer Familien Stämme und religiösen Konfessionen erhalten haben in die Zufluchtsstadt integriert werden konnten.
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