Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen Bildungs- u. Schulpolitik Note: 17 Otto-Friedrich-Universität Bamberg Sprache: Deutsch Abstract: In der heutigen Zeit erinnern viele Schulen in unserem nicht zuletzt vom PISA-Schock arg in Frage gestellten Bildungssystem an ein in Seenot geratenes Schiff das ziellos und auf turbulentem Gewässer einer unsicheren Zukunft entgegen treibt. Die Mannschaft ist desorientiert und mürrisch und der Kapitän bemüht die Kontrolle zu bewahren. Eine solche Erfahrung haben zahlreiche angeschlagene Unternehmen in älterer und jüngerer Vergangenheit immer wieder machen müssen. Oft haben in diesen Situationen Berater unter anderem empfohlen eine glaubhafte und vereinbare Firmenphilosophie zu erarbeiten und diese in einem Firmenprofil darzustellen und zu transportieren. Das Ziel ist klar das eigene Unternehmen sowohl intern als auch extern neu und besser zu positionieren und zu versuchen die Mitarbeiter aller Etagen für den Betrieb zu einer Gemeinschaft einzuschwören. Nicht selten hat sich diese Maßnahme als probates Mittel erwiesen das Unternehmen auf seinem Weg zurück in die Erfolgsspur zu unterstützen. Wenn auch der Vergleich nicht hundertprozentig sauber sein mag so zeigt sich doch deutlich eine Tendenz im Bereich der schulischen Bildung ebenfalls vermehrt solche Philosophien und Leitbilder zu entwickeln und zu implementieren. Studenten der Universität Erfurt haben sich dementsprechend in einer Pretest-Studie mit dem praktischen Umgang von „Schule und Leitbild beschäftigt. Sie beschreiben darin zum einen die gesetzlichen Grundlagen der einzelnen Bundesländer aber auch die Erfahrungen und die Einstellungen gegenüber Leitbildern in der Praxis. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff „Leitbild und welche Kriterien werden von Schulen herangezogen um sich und ihre Ansprüche und Ziele zu präsentieren?Auf diese Fragen werden wir im theoretischen Teil unserer Seminararbeit ebenso eingehen wi