Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege Note: 30 Leuphana Universität Lüneburg Veranstaltung: Wissenschaft macht Geschichte Sprache: Deutsch Abstract: Inhaltsverzeichnis1. Einleitung..........................................................................................................32. Die Situation Dänemarks vor und während der Besetzung.......................................43. Die Stellung der Mütter und ihrer Wehrmachtskinder während der Besatzungszeit.....54. Beweggründe für die späte Suche nach der eigenen Identität...................................75. Recherchen nach der eigenen Herkunft.................................................................86. Endlich am Ziel - die erste Kontaktaufnahme.......................................................117. Der Kampf um Anerkennung und Entschädigung.................................................128. Fazit.................................................................................................................12Literaturverzeichnis................................................................................................16 1. EinleitungSchätzungsweise 255.000 Kinder sollen während des zweiten Weltkrieges nur in den von der Wehrmacht besetzten Ländern Norwegen Frankreich Dänemark Holland und Belgien von deutschen Soldaten gezeugt worden sein. Die genauen Zahlen sind nicht bekannt man geht von ein bis zwei Millionen Menschen in ganz Europa aus deren Väter deutsche Soldaten waren bzw. sind. Zwischen 1939 und 1945 hatten sie als Wehrmachtssoldaten in diesen Gebieten mit einer dort beheimateten Frau ein Kind gezeugt. Intime Beziehungen (in der englischen Literatur als „Intimate Fraternization bezeichnet) traten in allen besetzten Gebieten auf sie äußerten sich aber in unterschiedlicher Weise abhängig davon wie der Krieg das tägliche Leben beeinflusste. Für Anette Warring die sich unter anderem auch in ihrer Dis