Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik Sprachwissenschaft Note: 17 Georg-August-Universität Göttingen (Abteilung Didaktik der deutschen Sprache und Literatur) Veranstaltung: Seminar: Filmdidaktik: Kinder- und Jugendfilm Sprache: Deutsch Abstract: Kinder und Jugendliche sehen gerne Filme. Sie wachsen mit neuen Medien auf und greifen dabei immer seltener zum Buch. Dennoch hat die Literaturverfilmung nach wie vor einen schweren Standpunkt als eigenständiges Kunstwerk als Medium. Die Gründe hierfür sind zahlreich und vielfältig. Im Unterricht beispielsweise dienen Filme häufig lediglich dazu um Schülerinnen und Schüler zu erfreuen sie nach der Besprechung eines Buches zu „belohnen oder auch um die entsprechende Unterrichtszeit nicht anderweitig planen zu müssen. Doch längst hat die Filmkompetenz als Teil der Medienkompetenz auch offiziell ihren Platz im Deutsch- und da vor allem im Literaturunterricht gefunden. Diese Arbeit möchte sich jedoch nicht darauf beschränken die Ehre der Literaturverfilmung als eigenständiges Kunstwerk innerhalb des Mediums Film zu verteidigen. Vielmehr soll auf den folgenden Seiten aufgezeigt werden warum Literaturverfilmungen einen Gewinn für den Deutschunterricht darstellen. Der Unterricht kann an die Vorerfahrungen der Schülerinnen und Schüler anknüpfen da die Lernenden bereits vor Schuleintritt mit verschiedenen Medien in Kontakt gekommen sind. Die Fähig- und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler können im Literaturunterricht mittels des Mediums Film ausgebaut und weiterentwickelt werden. Das Literarische Lernen welches zu Anfang dieser Arbeit definiert und beschrieben wird gilt als eine der Zielstellungen des Literaturunterrichts. Die Konzeption stammt von dem Deutschdidaktiker Kaspar H. Spinner und wird seitdem im deutschdidaktischen Kurs breit rezipiert. Im Jahr 2006 veröffentlichte er im Kontext um die Bildungsstandards in einer Ausgabe der Fachzeitschrift Prax