Masterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik Note: 10 Hochschule Pforzheim Veranstaltung: Master of Science in Information Systems Sprache: Deutsch Abstract: Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld schafft für die IT-Verantwortlichen eine herausfordernde Aufgabe: Auf der einen Seite sollen massive Kostenreduzierungen realisiert werden auf der anderen Seite muss gleichzeitig den steigenden Anforderungen bezüglich Verfügbarkeit Integration Aktualität und Sicherheit nachgekommen werden. Um diesem Druck gerecht zu werden greifen immer mehr Unternehmen auf das sogenannte Offshoring dem Auslagern von Dienstleistungen in Niedriglohnländer zurück. Durch die ständig fortgeschrittene Standardisierung der IT-Prozesse und das dadurch vermehrt nachlassende Differenzierungspotential durch die eigene IT-Kompetenz verliert dieser Bereich zunehmend an strategischer Bedeutung innerhalb vieler Firmen. Gepaart mit den heutigen Möglichkeiten durch weltweit verfügbare Kommunikationsnetze entsteht damit die Konstellation wissensbasierte Tätigkeiten wie z.B. das Programmieren von Applikationen an räumlich getrennten Orten zu ermöglichen. In jedem Zielland existieren unterschiedliche Voraussetzungen für eine Auslagerung. Entscheidende Differenzen sind hier hierbei bspw. die Lohnkosten die Verfügbarkeit von qualifiziertem Fachpersonal Infrastruktur örtliche Nähe und Zeitzone sowie rechtliche Gegebenheiten.Der Beitritt der betrachteten Staaten Mittel- und Osteuropas erhöht deren Attraktivität als Produktionsstandort und Absatzmarkt für deutsche Unternehmen. Auch für IT-Outsourcing stellt die neue EU-Region damit eine Alternative zu den klassischen Offshore-Destinationen wie beispielsweise Indien dar. Geografische und kulturelle Nähe kommt Nearshore-Auslagerungen dabei entgegen. Vorliegende Arbeit analysiert die neuen EU-Staaten im Hinblick auf die Auslagerung von Softwareentwicklung. Dabei wird zunächst eine vergleichende Länderanalyse vorg