Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik Pol. Kommunikation Note: 13 Universität Münster Veranstaltung: Alternative Online-Medien. Netzöffentlichkeit und digitale Demokratie. Sprache: Deutsch Abstract: In dieser Arbeit soll nun der Frage nachgegangen werden inwieweit sich die Internetnutzung auf die politische Partizipation auswirkt. Im Mittelpunkt steht hierbei das Individuum (die Mirkoebene) und nicht etwa die Ebene der politischen Organisationen (Mesoebene) oder die Ebene der politischen Systeme (Makroebene). Es wird zunächst ein kurzer Überblick über den Forschungsstand gegeben um die Schwerpunkte der Diskussion über die Auswirkungen des Internets auf die Politik aufzuzeigen. Hierbei findet zunächst eine Einordnung der in der Diskussion häufig gebrauchten Schlagworte E-Democacy und E-Government statt daraufhin wird kurz auf die drei oben erwähnten Ebenen eingegangen um dann zu den drei verschiedenen Positionen in der Diskussion überzuleiten den Pessimisten Optimisten und Neutralisten. Diesen drei Positionen werden drei unterschiedliche Thesen in Bezug auf die Auswirkungen der Internetnutzung zugeordnet die Reinforcementthese die Mobilisierungsthese und die Indifferenzthese. Da die so gefürchtete Digitale Spaltung der Gesellschaft im Zusammenhang mit der politischen Partizipation eine große Rolle einnimmt soll auch auf diese These in einem nächsten Schritt eingegangen werden und ihre Relevanz für das Thema dieser Arbeit deutlich gemacht werden. Im zweiten großen Abschnitt werden die aufgeführten Thesen empirisch überprüft. Hierzu wird zunächst auf Grundlage der Ergebnisse der aktuellsten ARD/ZDF-Online-Studie ein Überblick über die Internetnutzung im allgemeinen gegeben um darüber Klarheit zu schaffen wie groß die Gruppe der Offliner bzw. der Onliner überhaupt ist und wodurch sich diese bei-den Gruppen unterscheiden. Danach wird mithilfe zweier Studien die Mirko Marr in Bezug auf das Thema po