Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands Note: 27 Universität Potsdam Sprache: Deutsch Abstract: In der griechischen Antike bezeichnete der Begriff der Metropole die Mutterstadt von verschiedenen Kolonien die sich als deren kulturelles und politisches Zentrum verstand. Im heutigen Sprachgebrauch ist der Begriff der Metropole nicht klar definiert und kann vielfältig eingesetzt werden. Im Allgemeinen stellt eine Metropole in einer oder mehrerer Hinsichten den Mittelpunkt einer Region dar wobei genaue Ein- bzw. Abgrenzungen hierbei schwierig sind. So stellt etwa Frankfurt am Main innerhalb Deutschlands aber auch Europas eine Banken- und Finanzmetropole dar. Berlin hingegen begründet seinen Metropolenstatus vor allem mit der politischen und kulturellen Stellung kann aber z.B. in ökonomischer Hinsicht sicher nicht mit der Hafenmetropole Hamburg mithalten. Ein wichtiger Indikator einer Metropole ist sicherlich ihre Einwohnerzahl bestimmend sind jedoch andere Faktoren. Die Ursachen der Metropolstellung verschiedener Städte sind so unterschiedlich wie diese selbst und lassen sich nur schwer auf einen Nenner bringen. Während es etwa Frankfurt am Main in seiner Kernstadt nicht einmal auf eine Millionen Einwohner bringt ist die Bevölkerungsdichte der Umgebung der mehrfachen Millionenstadt Berlin im Vergleich zu der Frankfurts wesentlich geringer. Es reicht somit nicht aus von der Metropole an sich zu sprechen. Statt dessen mag es zum Teil sinnvoller sein mit der Begriff der Metropolitanregion zu operieren. Wenn dem so ist so stellt sich im Rahmen der Governance-Diskussion die Frage wie das Konzept der Metropolitan Governance von Urban Governance-Ansätzen und vom Regional Governance abzugrenzen ist und ob der Begriff an sich immer sinnvoll gewählt ist. Wird nämlich eine vergleichende Perspektive eingenommen so zeigt sich auf den ersten Blick daß in verschiedenen Ländern mit verschiedenen Konfigurationen auch versc