Die Amerikanische Tegumentäre Leishmaniose (ATL) ist ein großes Problem der öffentlichen Gesundheit insbesondere in Entwicklungsländern. Es gibt nur wenige pharmakologische Fortschritte bei der ATL. Pentavalente Antimoniale müssen überwacht werden da sie kardiotoxisch hepatotoxisch und nephrotoxisch sind. Eine der Alternativen ist Miltefosin ein oral zu verabreichendes Medikament das bei einigen Leishmania-Arten eine gute Wirksamkeit gezeigt hat. Ziel: Überprüfung der Nachweise für die Wirksamkeit und Sicherheit von Miltefosin in Monotherapie oder in Kombination. Methode: Erstellung eines technisch-wissenschaftlichen Gutachtens. Ergebnisse: Es wurden 6 Studien ausgewählt. Die klinischen Studien zeigten Heilungsraten nach sechs Monaten zwischen 586 und 879 Prozent in der Miltefosin-Behandlungsgruppe und zwischen 533 und 937 Prozent in der Meglumin-Gruppe. Die Berechnung der RR der Studien zeigte einen geringen Zusammenhang zwischen Miltefosin und der Sechsmonats-Heilungsrate (RR=102). Nur eine Studie zeigte eine dreimonatige Heilungsrate von 676 % bzw. 783 % in der Miltefosin- bzw. Meglumingruppe. Was die Sicherheit betrifft so traten bei Miltefosin im Vergleich zu Meglumin weniger schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auf wobei gastrointestinale Symptome am häufigsten waren.
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