<p>Jenseits der imperativen Steuerung durch Ge- und Verbot bedient sich der moderne Staat schon lange verschiedenster Formen einer mittelbaren Einflussnahme auf Wirtschaft und Gesellschaft: er steuert durch die Nutzung seiner Finanz- und Informationsmacht ebenso wie durch die Zuweisung von Risikosph��ren und Haftungsfolgen. Nach der&nbsp;Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts darf er dies und genie��t bei der Formenwahl regelm����ig gro��e Gestaltungsfreiheit. Neuere Entscheidungen nehmen den Gesetzgeber jedoch verst��rkt in die Pflicht sich der tats��chlichen Wirkungen seiner Steuerungsbem��hungen zu vergewissern: Gesetze k��nnen das verfassungsrechtliche Unterma��verbot verletzen wenn Schutzauftr��ge nicht ausreichend verwirklicht werden. Sie k��nnen aber auch gegen das ��berma��verbot versto��en wenn sie zu Belastungen f��hren denen keine hinreichenden Steuerungswirkungen gegen��berstehen. Durch diese Rechtsprechung erh��lt die seit langem in Rechts- und Sozialwissenschaften gef��hrte Debatte ��ber die staatlichen Steuerungsm��glichkeiten zunehmende praktische Relevanz: Der Gesetzgeber muss sich des Sachverstandes verschiedener Steuerungswissenschaften bedienen und nach M��glichkeiten suchen intendierte und tats��chliche Wirkungen seiner Steuerungsbem��hungen plausibel zu beschreiben und zu analysieren. Ausgehend von aktuellen Problemstellungen f��hrt der Band Perspektiven der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften auf diese Fragen zusammen..</p>
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