Männlichkeitskonstruktionen als subversives Element in der Melusine des Thüring von Ringoltingen

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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur Mediävistik Note: 10 Ludwig-Maximilians-Universität München (Germanistik) Veranstaltung: Prosaromane des 15. und 16. Jahrhunderts Sprache: Deutsch Abstract: Thüring von Ringoltingens Melusine (1456) gilt als einer der ersten deutschen Prosaromane des Spätmittelalters. Dementsprechend umfangreich ist das Spektrum der bisher verhandelten Forschungsansätze zum literarischen Motiv der Melusine. In der hier vorliegenden Arbeit soll nun aus diesem äußerst heterogenen Forschungsfeld der gendertheoretische Ansatz hervorgehoben werden wobei der primäre Fokus der Analyse auf Männlichkeit respektive Männlichkeitskonstruktionen in der Melusine liegen wird. Wurde der Text zwar bereits mehrfach mittels der Gender-Perspektive untersucht dominieren dabei deutlich feministische Deutungsweisen bei denen in erste Linie die Frauenfiguren und deren Weiblichkeit ins Zentrum des Forschungsinteresses gerückt werden. Die Gender Studies befassen sich jedoch mit einem äußerst breiten Untersuchungsgegenstand so dass neben dem Women's- und Queer Studies auch die Men's Studies zu ihrem Forschungsgebiet zählen.
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