Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg Weimarer Republik Note: 23 Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg Veranstaltung: Neuere Geschichte I: Friedrich der Große oder Friedrich II.? Sprache: Deutsch Abstract: Friedrich der Große wird als preußischer König mit Soldatentum und dem Absolutismus in Verbindung gebracht und gilt uns heute als eher kontroverse Episode deutscher Geschichte im schulischen Geschichtsunterricht. Aber wie verhält es sich wenn die Figur Friedrichs bewusst dazu genutzt würde als Symbolfigur einer bestimmten politischen Zielsetzung zu dienen? Der preußische Staat hörte mit entsprechendem Gesetz der Alliierten 1947 endgültig auf zu existieren die Monarchie preußischer Prägung schon 1918 mit der Abdankung Kaiser Wilhelm II. der in Personalunion auch preußischer König war. In der Novemberrevolution 1918 nach Beendigung des Ersten Weltkrieges und im Zuge der Entstehung der ersten Demokratie in einem deutschen Nationalstaat gab es nicht nur Befürworter der neuen Ordnung. Der Versailler Vertrag der die Anerkennung der alleinigen deutschen Kriegsschuld und der daraus resultierenden Reparationsverpflichtungen des Deutschen Reiches festlegte ermöglichte keine positive Grundlage für die Weimarer Republik. Die antirepublikanischen revisionistischen und zum Teil monarchistischen Gruppierungen wie den in dieser Arbeit betrachteten Deutschnationalen versuchten der Republik durch propagandistische Agitation für eine Restauration der Monarchie die Grundlage zu entziehen. Aber ironischerweise so viel sei schon vorweggenommen war der letzte Kaiser Wilhelm II. nicht der Wunschkandidat der Monarchisten. Gerade in die Zeit der Republik fallen neben dem Erscheinen verschiedener wissenschaftlicher Abhandlungen über Friedrich den Großen eine Reihe filmischer Adaptionen des Preußenkönigs die sich hoher Beleibtheit erfreuten. Untersucht werden soll ob und inwieweit Friedrich d