Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen Bildungs- u. Schulpolitik Note: 17 Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften) Veranstaltung: Gesellschaftliche Akteure in der deutschen Bildungspolitik Sprache: Deutsch Abstract: Wie alle Politikbereiche ist auch die deutsche Bildungspolitik keineswegs das Ergebnis eines isolierten und auf sich gestellten Entscheidungsfindungsprozesses. Dabei ist es oftmals unmöglich oder schwer nachzuvollziehen wer in welchem Maße politische Entscheidungen vorangetrieben und beeinflusst hat.Institutionen wie Arbeitgeber- Arbeitnehmer- und Berufsverbände Gewerkschaften Initiativen und evtl. Kirchen sind jene Akteure die unmittelbar mit der Thematik „Bildungspolitik in Verbindunggebracht werden und ihr den eigenen Stempel aufdrücken wollen. Die Bertelsmann-Stiftung als einschlägiger Vertreter für alle Stiftungen engagiert sich zwar stark im Bildungsbereich (z.B. durch das Centrum für Hochschulentwicklung oder das Projekt Selbstständige Schule). Die Wahrnehmung der Einflussnahme von Stiftungen tritt jedoch im Vergleich zu erstgenannten Akteuren in ihrer Bedeutung zurück.Die Zivilgesellschaft als solche und die Eltern sind Akteure die wahrscheinlich nicht auf der Rechnung als eigene „Interessengruppen auftreten. Dass sie Interessen haben steht außer Frage. Ihre Einflussnahme auf die Bildungspolitik wird gemeinhin als nichtexistent angesehen.Das Meinungsbildungspotenzial von Massenmedien wie Zeitungsverlage oder Fernsehsendergruppen wird sicherlich niemand in Abrede stellen. Dass sich dahinter Interessen im Bildungsbereich befinden ist eher überraschend.Sogenannte „Think Tanks sind aus anderen Gründen eine unbekannteGröße in der deutschen Bildungspolitik. Sie sind zwar Institutionen die sich mit reichlich Fachexpertise einer Thematik wie der Bildungspolitik zuwenden sie sind nur schlichtweg derdeutschen Allgemeinheit unb