Akademische Arbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit Note: 10 Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau Sprache: Deutsch Abstract: Schulraumgestaltung ist ein Thema das zunehmend ins Interesse der Öffentlichkeit rückt. Seit langem ist bekannt dass Wechselwirkungen zwischen Mensch und Raum Raum und Lernen zwischen innerem Erleben und äußeren Strukturen wie Material und Form Farbe und Licht besteht. Geschaffener Raum umgibt uns überall Architektur ist für uns zur Selbstverständlichkeit geworden. Meist wird uns die Wirkung gebauter Umwelt erst dann bewusst wenn uns etwas an ihr stört verwundert oder begeistert.Die meisten Unterrichtsräume in deutschen Schulen wurden mit ihren meist rechteckigen Grundformen ursprünglich für einen frontal ausgerichteten lehrerzentrieten Unterricht mit ca. 30 stillsitzenden Schülerinnen konzipiert. Für die Zwecke eines solchen Unterrichts reichte eine Raumgröße von 60 Quadratmetern aus. Jedoch haben sich die Lernformen verändert worauf ‚Schule als Haus des Lebens und Lernens' nicht nur durch handlungsorientierten Unterricht sondern auch mit entsprechenden räumlichen Umgestaltungen reagieren muss. Aber auch Architektur bzw. Architekten müssen bereit sein umzudenken sich neu zu orientieren und für diese ‚neue Lernkultur' zu öffnen. Architektur soll diesem neuen Lernen dienen es unterstützen in dem sie aus Räumen Lernumgebungen schafft die vielfältigen und flexiblen Unterricht ermöglichen und die Qualität des Lernens und Lehrens verbessern. Es geht also darum Lernräume zu schaffen die sowohl hinsichtlich ihrer Funktionalität als auch ihrer Ästhetischen Gestaltung einen zukunftsorientierten Unterricht zulassen und psychische physische und soziale Gesundheit fördern.
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