Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Kindergarten Vorschule frühkindl. Erziehung Pädagogische Hochschule Ludwigsburg Sprache: Deutsch Abstract: Wenn Kinder „im Sinne von Partizipation in einem bestimmten Zeitraum selbst entscheiden dürfen ob und wann sie rausgehen sich bei der Erzieherin nur noch ab- und wieder rückmelden müssen - ist das die Umsetzung von „Partizipation von Kindern in Kindertagesstätten?! Ist es das was der 22. Paragraph des Sozialgesetzbuches mit „Förderung der Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (SGB VIII § 22) meint? Weswegen ist Partizipation von Kindern damit verbunden? Alles nur wegen den Gesetzen - oder was lernen Kinder wenn sie „partizipiert werden? Welche Vorstellung von Partizipation von Kindern steckt hinter diesem Umsetzungsbeispiel und wie steht aktuelle Fachliteratur dazu? Diese Fragen werden behandelt. Der Verständlichkeit wegen werden hier die Begriffe „Partizipation „Bildung und „Wissen im Zusammenhang mit diesem Thema erläutert. Das Wort „Partizipation übersetze ich mit „Teilhabe „Teilnahme (lat.: „pars Teil „-cipere nehmen sich geben lassen). Partizipation ist eine Bedingung von Demokratie und lebt von Verantwortungsfähigkeit und Verantwortungsübernahme (vgl. Prote 2007 S. 262). Rückschließend wird Partizipation von Kindern als Kern vom „Demokratie-lernen gesehen (vgl. Prote 2007 S. 262). In dieser Arbeit verlangt sie „demokratische Beteiligung der Kinder (Knauer 2011 S. 7) um „Demokratie zu lernen (ebd. S. 7) mit dem Ziel eigenverantwortliches gemeinschaftliches Denken und Handeln zu fördern. Partizipation von Kindern verlangt eine kontinuierliche Einbeziehung von Kindern in Entscheidungen bei denen sie ihre Gruppe ihr Kitaalltag oder ihr Umfeld betroffen sind. (vgl. Prote 2007 S. 263) Mit den „ungleichen Machtverhältnis[sen] in pädagogischen Beziehungen (vgl. Knauer 2010 S. 24 Hinzufügung: S.S.) wird gan