Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands Note: 1400 Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Sprache: Deutsch Abstract: Die Ereignisse rund um die Versammlungen von PEGIDA AfD und Co. lassen folgende Frage aufkommen: Bildet sich unter dem Deckmantel des bürgerlichen Protests eine neue rechte Bewegung die eine Gefahr für die Demokratie darstellt? Scheinbar aus dem Nichts entstand im Oktober 2014 in Dresden die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA)-Bewegung. Mehrere tausend Menschen gehen seitdem jeden Montag in Dresden aber auch in anderen deutschen und europäischen Städten auf die Straße um zu demonstrieren. In Köln kam es im Oktober 2014 bei einer islamkritischen Versammlung der Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten (HoGeSa) zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Auch in Berlin gibt es seit dem 02.11.2014 regelmäßige „Montagsdemos unter dem Motto „Nein zum Heim. Weiterhin gründet sich ein PEGIDA-Ableger in Berlin unter dem Namen „BÄRGIDA und führt am 05.01.2014 seinen ersten Montagsspaziergang durch. Der Europarat bescheinigte Deutschland in Folge der Versammlungen ein Rassismus-Problem. Verfolgt man die Umfragen zum Wahlverhalten insbesondere die Sonntagsfrage so stellt man fest dass die „Alternative für Deutschland (AfD) derzeit mit 10% in den Bundestag einziehen würde. Bei der Bundestagswahl 2013 bekam sie nur 47%. Zudem stellte das Bundeskriminalamt (BKA) eine deutliche Zunahme von Angriffen auf Asylunterkünfte fest. Vor diesem Hintergrund versucht diese Ausarbeitung zu erklären wer die Beteiligten an diesem Prozess sind wie sie miteinander agieren und welche Ziele die angesprochenen Organisationen verfolgen.
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