Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter Frühe Neuzeit Note: 23 Humboldt-Universität zu Berlin (Geschichtswissenschaften) Veranstaltung: Guillaume le Maréchal. Ein Ritter und seine Welt. Sprache: Deutsch Abstract: Der Ritter als reitender Kämpfer des Mittelalters steht auch heute noch sinnbildlich für die höfische Kultur der mittelalterlichen Epoche. Denken wir an Ritter kommen wir nicht umhin sie auf einem großen prächtigen Pferd in strahlender Rüstung zu sehen. Der Fokus der Ritterforschung lag lange Zeit vorwiegend auf dem Reiter mit Schwert und Rüstung nicht aber auf der wichtigen Grundlage dieser bekannten mittelalterlichen Ikone dem Pferd. Das Pferd kann zweifelsohne als Katalysator des menschlichen Fortschritts betrachtet werden. Über Jahrhunderte hinweg revolutionierte es global unzählige Bereiche gesellschaftlichen Lebens. Transportwesen Agrarwirtschaft Mobilität Militärwesen Informationswesen sind hier zu nennen. Vereinfacht gesagt brachte das Pferd Geschwindigkeit und Kraft in die Welt. Die Periodisierung der Geschichte wurde durch Reinhart Koselleck treffend einfach hippologisch strukturiert: Vor- Pferdezeitalter Pferdezeitalter und Nach- Pferdezeitalter. Man könnte auf Wirtschafts- Militär- Alltagsgeschichte Technik- Transport- und Symbolgeschichte eingehen kein Bereich wurde nicht von diesem Tier verändert und kultiviert. Die vorliegende Arbeit wird sich dem Pferd im 12.Jahrhundert widmen im speziellen wird die ritterlich-höfische Kultur Englands jener Zeit ins Blickfeld gerückt da zwischen 1144-1166 das Angevinische Reich in großem Stil territorial expandierte.
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