Popliteratur und Popjournalismus

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur Note: 10 Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Deutsche Philologie) Veranstaltung: Prosa der 90er Jahre Sprache: Deutsch Abstract: Popjournalismus und Popliteratur haben mehr gemeinsam als die Vorsilbe. Popjournalismus chargiert ins Literarisch-erzählerische bis hin zum Borderline-Journalismus. Popliteratur widmet sich ursprünglich journalistischen Themen sie ist aktuell und stark auf das eigene Erleben bezogen. Auch personell überschneiden sich die Sphären von Literatur- und Medienwelt: Wer schreiben kann ist heutzutage meist beides Autor und Journalist wobei der Weg oft vom Journalisten bei den sogenannten Lifestyle-Magazinen hin zum ersten Buch führt. Gleichzeitig sind die meisten Pop-Autoren gewandte Akteure im Mediensystem. Im günstigsten Fall (für Autor und Verlag) entsteht so ein selbstreferentieller höchst effektiver Kreislauf bei dem Autoren über und für Medien schreiben und die Medien wiederum über diese Autoren schreiben. Die vorliegende Arbeit untersucht Werke und Arbeitsweisen von Popautoren (Christian Kracht Benjamin Stuckrad-Barre Eckhart Nickel) und vergleicht sie mit den Methoden und Texten des Popjournalismus (TEMPO SPEX New Journalism in den USA). Wichtige Punkte dabei sind Themen Sprache und die mediale Inszenierung der Autoren. Die Verfasserin der Arbeit hat sowohl Neuere Deutsche Literaturwissenschaft als auch Kommunikationswissenschaft studiert und bewusst einen interdisziplinären Ansatz gewählt um dieses bisher kaum untersuchte Thema zu bearbeiten.
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