Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik Pol. Kommunikation Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Zeitgeschichte) Veranstaltung: Wahlen und Wahlkämpfe in den USA im 20. Jahrhundert Sprache: Deutsch Abstract: Unmittelbar nach der diesjährigen US-amerikanischen Präsidentschaftswahl haben ranghohe Mitglieder des Wahlkampfteams der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton nach Gründen für die Wahlniederlage gesucht. Dabei wurde auch die Berichterstattung der Medien angesprochen die nach Meinung des Wahlkampfleiters John Podesta zugunsten des republikanischen Kandidaten Donald Trump berichteten. Allerdings könnte man diesem Vorwurf entgegnen dass von den 100 größten amerikanischen Zeitungen 57 eine Wahlempfehlung für Clinton aussprachen während lediglich zwei Trump unterstützten. Ohnehin war es Trump der wiederholt seinen Unmut über die seiner Ansicht nach parteiische Berichterstattung zugunsten Clintons äußerte. Am 6. August 2016 twitterte er I am not just running against Crooked Hillary Clinton I am running against the very dishonest and totally biased media - but I will win!Trump behielt mit seiner letzteren Äußerung Recht doch sein Wahltriumph markierte gleichzeitig den Beginn einer selbstkritischen Reflexion der Berichterstattung während des Wahlkampfes in den amerikanischen Medien. Dabei gehen die Meinungen der Journalisten weit auseinander. Aufgrund des breiten Diskurses über die Rolle der Medien bei Trumps politischem Aufstieg lohnt es sich dieser Fragestellung nachzugehen. Dabei soll zunächst der Zeitraum von der Bekanntgabe seiner Kandidatur bis zur Präsidentschaftswahl untersucht werden. Die Bedeutung der Medien während den Vorwahlen der Republikaner sowie die Rolle während des Hauptwahlkampfes sollen explizit im Fokus stehen. Hierbei sind die Unterschiede in der Berichterstattung sowie Gründe für ebenjene von besonderem Interesse. Ferner erfolgt die Berichters