Privates Sparen versus Sozialversicherung
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In diesem Buch werden intertemporale Kapitalakkumulation (privates Sparen) und interpersonelle Umverteilung (Renten- und Arbeitslosenversicherung) in einem zweistufigen kontrolltheoretischen Ansatz zusammengefügt. Der Rahmen der staatlichen Umlageversicherung übt einen Einfluß auf das Individualverhalten aus und diese Rückkopplung kann bei der staatlichen Planung mitberücksichtigt werden. Dies führt zu einem System von Rentenformeln die anhand der Sterbetafeln ausgewertet werden können. Unter anderem werden folgende Fragen untersucht: - Wie muß eine Rentenversicherung optimal gestaltet werden die individuelle Eigeninitiative mit ins Kalkül zieht? - Gibt es Anreizeffekte des Staates um das private Sparen zu fördern? - Ist eine Basisrente sinnvoll? - Ist eine Verschiebung des Rentenzeitpunktes sinnvoll? - Ergeben sich geschlechtsspezifische Unterschiede? - Führt die Ersetzung privaten Sparens zu anderen Ergebnissen als eine Lebensversicherung? - Welche spezifischen Unterschiede gibt es im betrachteten Kontext im Unterstützungsmodus zwischen Renten- und Arbeitslosenversicherung? Im Rahmen dieser Darstellung zeigt sich daß einige der Paradigmen der derzeitigen Sozialversicherungsstruktur nicht optimal sind. Insbesondere gilt daß ein Mehr an individueller Eigeninitiative zu besseren Ergebnissen führt.
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