<p>Profile haben Konjunktur. Seit der Verbreitung von Social Networking Sites sind sie allt&auml;glicher Ort der Selbstdarstellung. Doch die Praktiken und Techniken der Profilierung sind keineswegs neu. Schon lange beschreiben Profile potentielle Straft&auml;terInnen. Nun bestimmen sie auch die potentielle Kreditw&uuml;rdigkeit.</p><p>Im Spannungsfeld zwischen Profil und Profilierung nehmen die Beitr&auml;ge aus Medienwissenschaft Soziologie Geschichtswissenschaft und Informatik die vielschichtigen Dimensionen dieses zentralen Ph&auml;nomens der digitalen Medienkultur in den Blick: Wie ver&auml;ndern sich Bedeutung und Bewertung des Profil-Begriffs? Wie stehen Profile in Zusammenhang mit Subjektivierung und Machtkonstellationen? Welche Wechselwirkungen zwischen Profilen und Privatheit sind gegenw&auml;rtig relevant?</p>