Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Grammatik Stil Arbeitstechnik Note: 2 Univerzita Palackého v Olomouci (Katedra germanistiky) Sprache: Deutsch Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den neuen Tendenzen im deutschen Tempussystem.Die deutschen Tempora sind seit je in einem Entwicklungsprozess die gegenwärtigen Grammatiken beschäftigen sich aber meistens nur mit dem was als Norm Standardsprache gilt und nicht mit den Phänomenen die zu den sogenannten „Tendenzen zu zählen sind. Die Einflüsse der Mundarten des Lebensstils des Englischen der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung haben jedoch die Bereicherung der schriftlichen und mündlichen Sprache zur Folge. In den ersten Kapiteln wird das klassische Sechs-Tempora-System behandelt wobei die Bedeutungs- und Benutzungsvielfalt näher erklärt werden muss. Das Ziel dieser Arbeit ist die Besonderheiten der Tempusformen in der gegenwärtigen deutschen Sprache vorzustellen und deren Vorkommen in der Sprache zu zeigen und zu begründen. Es wird eine neue und oft unbekannte Tempusform „das doppelte Perfekt beschrieben die vor allem in der gesprochenen Sprache zu hören ist. Es soll untersucht werden ob diese Verdoppelung wirklich eine neue Erscheinung ist in welchem Maße es Belege dazu auch in der Literatur gibt aus welchen stilistischen und grammatischen Gründen die SprecherInnen und SchreiberInnen diese Form wählen und ob die Tendenz zur Benutzung steigend ist.In dem theoretischen Teil wird der Jahrhunderte dauernde Übergang der synthetischen Zeitformen auf analytische beschrieben weiterhin neue Tendenzen der Tempora und deren Benutzung analysiert z.B. die Bedeutungsveränderung des Futur II die Begründungen des oberdeutschen Präteritumschwunds und dessen Zusammenhänge mit der Entstehung des doppelten Perfekts. Die sogenannte „tun-Periphrase bestätigt noch einmal die Tendenz zum analytischen Sprachbau genauso wie der am-Progressiv. Die ausgew