Die beiden Texte in diesem Buch befassen sich mit Rassismus. Mit unterschiedlichen Ansätzen reflektieren sie eine bestimmte ideologische Konstruktion die Menschen nach Hautfarbe geografischer Herkunft und kulturellem Erbe hierarchisiert. Es sind komplementäre Texte. Der erste der sich auf die Stadt São Paulo konzentriert zeigt dass es seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen beginnenden sozialen Aufstieg schwarzer Männer und Frauen frei oder befreit gab der jedoch durch Gesetzesinitiativen und Verwaltungsmaßnahmen der Oligarchien die über 350 Jahre lang von der Sklaverei profitiert hatten blockiert wurde. Er zeigt dass sie nach der Illegalisierung der Sklaverei nicht nur „ihrem Schicksal überlassen wurden sondern auch Gegenstand von Maßnahmen waren die diesen Aufstieg konkret verhinderten. Der zweite Artikel versucht einige Paradigmen zu erörtern die von Intellektuellen entwickelt wurden die die Denkweise eben dieser Oligarchien widerspiegelten wie etwa die Idee einer milden Sklaverei und einer brüderlichen Beziehung zwischen Sklavenhaltern und Versklavten die sich aus der angeblichen „Herzlichkeit der Letzteren und ihrer passiven Unterwerfung ergab. Diese Beziehung würde zum Aufbau einer „rassischen Demokratie führen.
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