Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theologie - Sonstiges Note: 13 Universitt Mnster Sprache: Deutsch Abstract: Es gibt wohl kaum eine Religion die solch extrem kontrreMeinungen in der Wissenschaft und Gesellschaft hervorgerufen hatwie der Buddhismus. Lange Zeit wurde der Buddhismus als einetolerante und gewaltfreie Religion angesehen welche statt Dogmenphilosophische Lehren verbreite. Seit den 90er Jahren begann mankritischer mit dem Buddhismus umzugehen und zu versuchen dieGewalt Japans in der Showa-ra mit der buddhistischen Tradition desjapanischen Volkes zu verbinden. Doch sollte die Wissenschaft sichsowohl davor hten den Buddhismus zu romantisieren als auch ihnzu verteufeln. Dennoch ist es wichtig den Buddhismus auf seinGewaltpotential hin zu untersuchen. Immerhin gibt es selbst in unsererZeit buddhistische Mnche beispielsweise in Sri Lanka die zumVlkermord an den hinduistischen muslimischen und christlichenTamilen aufrufen und dies mit der Religion begrnden wollen.Dieser Text wird versuchen Gewalt in Zusammenhang mit derReligion in historischer Perspektive zu untersuchen um die Frage zubeantworten ob denn nicht auch ein politischer Faktor fr die Gewaltverantwortlich sein kann. Die Betrachtung Japans fr dieseFragestellung bietet sich an da die Quellenlage in der westlichen Weltfr dieses Thema dichter ist als in den aktuellen Konflikten wie in SriLanka. Drei historische Beispiele werden uns den Zusammenhangzwischen Gewalt und Religion in Japan verdeutlichen. Das erste ist dieBildung der Mnchssoldaten das zweite die Christenverfolgung nachdem Sengoku-Jidai und das dritte Beispiel ist die Integrationspolitik inder Showa-ra. Eine Betrachtung der Buddhismus-Kritiker folgtanschlieend. Bevor wir uns der konkreten Auseinandersetzung des Themas widmen ist es jedoch erforderlich dass wir uns einen grobenberblick ber die zwei bedeutendsten Religionen Japans verschaffen.
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