<p>Derweil sich diverse erziehungswissenschaftliche Studien mit dem Thema der interaktiven Konstruktion und Bearbeitung von Differenzen in schulischen Kontexten auf der Eingangs- oder Sekundarstufe befassen ist die Frage wie Differenzen im Schulalltag der Primarstufe hervorgebracht und (re-)produziert werden im Bildungsraum Schweiz bislang kaum erforscht worden. Die vorliegende Studie beleuchtet doing difference Prozesse und die damit verbundene (Re-)Produktion von sozialen Ordnungen bzw. Ungleichheiten im schulischen Alltag. Anhand einer ethnographischen Herangehensweise wird eruiert inwiefern in der Unterrichtspraxis zweier beobachteten Primarschulklassen der Deutschschweiz soziale gender- und klassenbezogenen Differenzen thematisiert hervorgehoben oder neutralisiert werden. Aus einer ethnomethodologischen Perspektive wird aus den erhobenen Daten rekonstruiert wie die schulischen Akteur*innen Abgrenzungs- und Zuschreibungsprozesse vornehmen und wie sich diese auf die Positionierung der Individuen im sozialen Gef��ge der Schulklassen auswirken.</p><p><strong>Ausgezeichnet mit dem&nbsp;Fakult��tspreis 2023&nbsp;der philosophischen Fakult��t der Universit�� de Fribourg.</strong></p><p>&nbsp;</p>
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