Der Großteil der Seismizität in Indien beschränkt sich auf den Himalaya-Frontbogen jedoch treten Erdbeben auch im Inneren der indischen Subkontinentalplatte auf die als Intraplatten-Erdbeben bezeichnet werden. Die meisten dieser Erdbeben (z. B. 1819 in Kachchh 2001 in Bhuj 1993 in Latur 1967 in Koyna und 1997 in Jabalpur) ereigneten sich in Intraplattenregionen Indiens die vom Deccan-Vulkanismus vor 65 Millionen Jahren beeinflusst wurden. Der Deccan-Basaltfluss fand statt als sich die indische Platte über den Reunion-Hotspot bewegte. Das Deccan-Ereignis stand im Zusammenhang mit einer Mantelplume die die Petrologie und Geochemie der Kruste und Lithosphäre unterhalb der Deccan-Vulkanprovinz die eine riesige Fläche von 05 Millionen Quadratkilometern des indischen Subkontinents bedeckt erheblich verändert hat. Daher kann die Untersuchung des Einflusses des Deccan-Vulkanismus auf die Kruste und die obere Mantelstruktur unter den seismisch aktiven Intraplattenregionen wichtige Hinweise zum Verständnis der Seismogenese der intraplatten Erdbeben in Kachchh Gujarat im Besonderen und auf dem indischen Subkontinent im Allgemeinen liefern. Diese Lücke in unserem Verständnis der intraplatten Seismizität in Indien hat uns zur Erstellung der vorliegenden Monografie motiviert.