Selbstbehauptung und Anerkennung
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Niemand kann sich dariiber hinwegtliuschen lassen dag mit der biirgerlichen Welt ihr Selbstverstlindnis und das hejgt auch ihre politische Theorie partikular geworden ist. Was es bedeutet d diese Theorie von der Hohe welthistorisch-offensiven AII- gemeinheitsanspruches nunmehr nur noch in der Defensive existiert ist freilich kei- neswegs jedermann klar. Fiir eine politische Theorie die aus der Defensivphase einer Zivilisation heraus gedacht werden mug ist es aber wesentlich sich einerseits vom blogen Erinnern groger Zeiten fernzuhalten wie andererseits von einem Defaitis- mus der davon ausgeht d die eigene Situation iiberhaupt keine Moglichkeit er- folgreicher Selbstbehauptung mehr hergibt. Fiir politische Theorie deren Situation durch das gegenwlirtige Elend des biirger- lichen Subjekts also durch den epochalen ldentitlitsverlust der biirgerlich-westli- chen Zivilisation gekennzeichnet ist bedeutet dies ebenso von der weiteren Be- schworung biirgerlicher ldealismen abzuriicken wie von den Kapitulationen derer die davon ausgehen d eine ldentitlit biirgerlicher Selbstbehauptung d. h. biirger- lich-freiheitlicher Politik ohnehin nicht mehr zu gewinnen ist und die sich deshalb ihre Situation nur noch von den ldeologien welthistorischer Gegensysteme definie- ren lassen - wobei jener ldealismus mit diesen ldeologien hliufig eine kurzschliissige Verb in dung eingeht. Der schlagende lrrationalismus dieser splitbiirgerlichen Lust am Untergang zwingt die denkende Selbstbehauptung andere Bestlinde zu aktivieren.
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