Ich war zehn Jahre Sexarbeiterin. Danach arbeitete ich ein Jahrzehnt in der IT-Industrie hinter den Kulissen eines der größten Werbeportale für Sexarbeit im deutschsprachigen Raum. Zwanzig Jahre lang engagierte ich mich politisch für die Rechte von Sexarbeiter:innen in Deutschland in Europa weltweit. Ich habe die Abgründe dieser Branche gesehen. Und ich habe gelernt dass fast alles was öffentlich über Sexarbeit behauptet wird falsch ist.Dieses Buch ist keine Homestory und kein Opferbericht. Es ist eine politische Analyse faktenbasiert international vergleichend ohne Schonzeit für bequeme Narrative. Es fragt: Warum schützen Verbote keine Sexarbeitenden sondern gefährden sie? Warum produziert das Nordische Modell mehr Gewalt nicht weniger? Warum werden 80 Prozent der Sexarbeitenden in Deutschland überwiegend Migrantinnen mehrfach stigmatisiert oft ohne Papiere vom Staat besteuert aber ihrer Menschenrechte beraubt?Sexwork 3.0 vergleicht Regulierungsmodelle von Neuseeland bis Schweden analysiert die Folgen von FOSTA-SESTA dokumentiert die globale Selbstorganisation von Sexarbeiter:innen von Kolkata bis Johannesburg und formuliert konkrete politische Forderungen: für Entkriminalisierung für digitale Rechte für Gewaltschutz für soziale Absicherung.Die Zeugin die hinter dem Pseudonym Martyra Peng schreibt meint das wörtlich: Sie hat gesehen. Sie hat gehört. Und sie schweigt nicht.
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