Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Sonstiges Note: 10 Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Veranstaltung: Grundlagen des Lebensmittelrechts Sprache: Deutsch Abstract: „Das scheint mir aber nicht ganz koscher zu sein. So oder so ähnlich hat wohl jeder diesen Satz schon einmal gehört. In diesem Zusammenhang wird das Wort koscher benutzt um etwas merkwürdiges bedenkliches oder suspektes auszudrücken. Was aber bedeutet das Wort „koscher wirklich?Das Wort koscher stammt von dem biblischen kaschar ab was soviel wie rein recht sein tauglich rituell erlaubt bedeutet hat aber keinerlei wertende Wirkung sondern dient allein der Einteilung in essbar und zum Verzehr verboten. In den jüdischen Speisegesetzen (hebr. „Kaschrut) welche ausführlich im Talmud und später im rabbinischen Schrifttum festgelegt sind spielt der Begriff koscher eine wichtige Rolle. Dem strenggläubigen Juden ist nur der Verzehr von koscheren Nahrungsmitteln erlaubt. Das Gegenteil von koscher ist „trefe und bedeutet so viel wie unrein ungenießbar. Die weit verbreitete Ansicht Fleisch wird durch die richtige Art des Schlachtens koscher ist falsch. Koscher kann das bereits lebende Tier die weitere Zubereitung das Verhalten während der Mahlzeit und die Aufbewahrung der Lebensmittel bezeichnen. Richtig ist allerdings dass durch Fehler in der Zubereitung der Aufbewahrung oder während der Mahlzeit ehemals koschere Speisen trefe und damit für den Verzehr unbrauchbar werden können.Im Folgenden wird ein Überblick über die jüdischen Speisegebote gegeben. Zuerst erfolgt eine Darlegung der „genießbaren und zur Verarbeitung erlaubten Nahrungsmittel und danach wird nach den Gründen für diese Regelungen gesucht. Im Anschluss daran wird noch kurz auf Speisegebot im Christentum und im Islam eingegangen. Letzteres soll keinen Überblick geben sondern nur einen kurzen Einblick mit Hinweisen zum Selbststudium. Der Genuss von Fleischspeisen wird in den jüd