Der Autor reiste 1981 als 24-jähriger Medizinstudent erstmals und allein über 9 Wochen durch Indien und besuchte im Januar 2019 nach 38 Jahren erneut Südindien zusammen mit dem Bischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen dem Regionalbischof von Halle-Wittenberg und Vertretern des Leipziger Missionswerks (LMW) neben weiteren Gästen. Anlass ist das 100-jährige Jubiläum der Tamilischen Ev.-Luth. Kirche (TELC). Anhand von 70 ungeschönten Bildern wirft der sehr persönliche Bericht des Ururenkels eines Missionars des LMW Schlaglichter auf die gegenwärtige Alltagssituation der dicht bevölkerten Städte und die extremen Gegensätze zwischen Arm und Reich. Die Verdoppelung der Bevölkerung seit 1981 sowie die Umweltbelastung mit Luftverschmutzung Lärm und Plastikmüll werden thematisiert und illustriert. Ein Seitenhieb verweist auf die aufgeregte Klimadiskussion in Deutschland. Es wird die Glaubensstärke der Christen in Südindien kurz beschrieben im Vergleich zur zahlenmäßig weitaus stärkeren Gruppe der Hindus. Soziale Projekte der TELC und des Rotary Clubs von Madras (gegr. 1929) werden angesprochen. Die abenteuerliche Reise die Motivation die Wirkungsstätten und die noch spürbare Anerkennung des Missionars Carl Friedrich Kremmer (1817-1887) und seiner bis 1972 teilweise in Indien tätigen Nachkommen bilden die Rahmenhandlung des reich bebilderten Reiseheftes von 84 Seiten. Wohnstätten für Kinder und Behinderte blieben von dieser Arbeit bis heute erhalten.The author passed in 1981 as a 24-year old medical student a 9 weeks practical course in Delhi. He travelled in that year for the first time alone during 3 weeks through India by rail. For a second time he visited in January 2019 after 38 years again South India in company of the bishop of the Lutheran Church of Saxony the regional bishop of Halle-Wittenberg (Central Germany) representatives of the Leipzig Mission (LMW) beside some more honorable guests. The occasion of the journey in 2019 was the 100th founda