<p><strong>Der Jahrmarkt der Schatten</strong></p><p>Ein Mann ein Fenster eine Stadt die antwortet. <br />Elias ein Schriftsteller in Manhattan hält sein Leben mit kleinen Ritualen zusammen: zwei Tassen Kaffee das Fenster nur einen Spalt breit ein Rechteck aus Leiter und Himmel. Doch in seinem neuen Manuskript – „The fair of Shadows“ – werden die Figuren eigenwillig: Herr Grins mit dem überbreiten Lachen Lilalu mit dem Faden die alte Frau mit dem Stuhl. Sie beginnen Forderungen zu stellen. Und die Geräusche der Wohnung – psssst Klack das Klack des Briefschlitzes – klingen plötzlich wie Antworten.</p><p>Während draußen New York müßig pulsiert beginnt drinnen ein Spiel aus Schwellen Zeichen und leiser Angst. Anrufe aus „Unbekannt“. Ein maskenschweigendes Schaufenster. Runde Aufkleber auf denen WIEDER NOCH EINMAL oder JETZT steht. Elias sagt „nicht heute“ – und erfährt wie viel man festhalten kann ohne zu zerbrechen. Im Laufe des Textes verschieben sich die Grenzen zwischen Autor und Figuren zwischen Beobachtung und Handlung zwischen „vorne“ und „drinnen“. Bis ein unscheinbarer Fleck am Fensterrand alles neu ordnet.</p><p>Ein literarischer Psychothriller über Wahrnehmung urbane Rituale und das Unheimliche im Alltag. Leise präzise beklemmend schön – mit einem Finale das überrascht weil es so logisch ist.</p><p>„Halten Sie durch es reicht.“ – Ein Satz eine Haltung ein Roman der Bestand hat.</p><p>Elias Crowl lebt in Manhattan. Er schreibt über Klangfarben urbane Rituale und die Kunst am Rande des Abgrunds zu stehen.</p>