Das Thema Kirchliche Organisation ste1lte sich bereits im Zusammen hang mit einer Intensivbefragung von evangelischen Pfarrern VOl allem del wurttembergischen Landeskirche uber Berufsbild und Berufs wirklichkeit die del eine von uns (G. B. ) Ende del filnfziger .Jahre durchfiihrte. Fur 2ine umfassende Darstellung del Aussagen del Pfarrer uber ?:ielsetzung und Wirklichkeit ihres Berufes schien eine vorausge hende Analyse del kirchlichenOrganisation und del ihr zugrunde liegen den Theorie liner UiBlich zu s ein. Die Untersuchungen zur sozialen Orga nisation del evangelischen Kirche und des evangelischen Pfarramtes in Wurttemberg mit denen G. B. 1967 an del Technischen Hochschule Clausthal promovierte brachten neben kleineren Ver6ffentlichungen* eine erste Formulierung von Ergebnissen. Zunachst als uberarbeitete Fassung del Dissertation geplant ist das vor liegende Ruch iOn den letztenJahren von uns in engel ?:usammenarbeit neu geschrieben worden. Dabei wurden VOl allem die wissenssoziologische die po1itologische und die rechtssoziologische Fragestellung vertieft und die in del zweiten Halfte del sechzigel.Jahre einsetzende Kilchenreform diskussion aufgenommen. Die A1beiten muf3ten seit 1965 ausschlief3lich nebenberuflich betrieben werden. Das hatte den Nachteil ih1er standigen Unterbrechung und del VC>1zogerung ih1es Abschlusses. Von Vorteil war das Nebeneinander von beruflicherTiitigkeit und wissenschaftlicherArbeit insofern als es dazu ver·half. die notwendige Distanz zum TTntersuchungsgegenstand zu gewin nen. Die unmittelbare Beruhrung mit del industriellen Lebenswelt for dette zu stiindigen Vergleichen heraus.
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