Der Thyristor ist ein Halbleiterbauelement mit einer pnpn- Struktur Bild I. Er vermag bei positiver Spannung zwi- schen der auBeren p-Zone (Anode) und der auBeren n-Zone (Kathode) zwei stabile Zustande anzunehmen einen sperren- den und einen leitenden. Seine Strom-Spannungs-Kennlinie Bild II weist dementsprechend bei dieser Polaritat einen Sperrbereich und einen DurchlaBbereich auf. Diese Eigen- schaft wird zum Schalten von Strom ausgenutzt. Urn den Thyristor vom sperrenden in den leitenden Zustand zu bringen muB der Strom grundsatzlich tiber einen gewis- sen Schwellwert angehoben werden. Das geschieht normaler- weise durch einen Strompuls der tiber den SteueranschluB (Gate) in eine der beiden inneren Zonen eingepragt wird. Eine andere Moglichkeit besteht z.B. darin die Anoden- spannung so weit zu steigern daB die Kippspannung (U ) BO tiberschritten wird Bild IIa. Wenn der Thyristor eingeschaltet oder geztindet ist ver- halt er sich wie eine Diode Bild lIb. Er vermag dann in K th d a 0 en IK n IG p 8 Steu er- un (Gate) schl n p Anode! !IA a b Bild I. Thyristor. a) pnpn-Struktur b) Schaltsymbol 13 Durchlallbereich ---- -j ROckworls- Vorworls- Sperrbereich a b Bild II. Strom-Spannungskennlinie des Thyristors. a) ohne Steuer strom b) mit Steuerstrom IG>I . IH Haltestrom GT IGT Zlindstrom U Kippspannung.
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