In den letzten Jahren hat die Bedeutung des Treasury Managements deutlich zuge- nommen. War friiher das Aktiv-Passiv-Management eher auf Liquiditatssicherung und Steuerung der Aktiva ausgerichtet so fiihrte die Entwicklung der Miirkte fiir derivative Fmanzprodukte zu neuen we iter reicbenden Steuerungsmoglicbkeiten. Mit der zunehmenden internationalen Verflecbtung stieg neben dem urspriinglichen Liquiditatsmanagement zunlichst die Bedeutung des Devisenmanagements. Die Risiko- positionen in Devisen nahmen zu und damit die Notwendigkeit auf Kursschwankungen zu reagieren. Am Beispiel der Grafik des taglichen DMIUS$ Kurses wird deutlich daB zwischen Juli 1991 und Juli 1993 Kurse von iiber 183 DMIUS$ aber auch von unter 140 DMIUS$ verzeichnet wurden. W. ch - lkurs DM/US. tagllch von 7/81 bl. 7183 1 - 5 . . . . 0 1. 75 . 70 . 65 1. 60 . 55 . 50 1. 40 HOECHST 1 . 340 - 111 711 . . . TIEFST . . . 38 0 21 8/82 Abbildung 1. 1: DMfUS$-Wechselkurs von 7/91 bis 7/93 Diese Volatilitat Macht eine Steuerung selbst fUr soIche Untemehmen die sich nicht ak- tiv am Devisenhandel beteiligen wollen notwendig. Wahrend Termingescblifte in den wichtigen Wahrungen schon seit langerer Zeit zur Verfiigung standen kam mit den Op- tionen auf Devisen eine weitere Steuerungsmoglichkeit hinzu. DaB selbst bei EWS- Wahrungen in der Vergangenheit die Wechselkurse aIles andere aIs stabil waren kann am Beispiel des DM/Sterling Kurses von 1980 bis 1992 belegt werden. Hier schwankten die Kurse von iiber 5 DM/Sterling bis zu unter 250 DM/Sterling. Gewinne aus dem operativen Geschlift konnten bei mangelndem Devisenmanagement schnell zu Verlusten werden. 1. Einfiihrung YtlECHaELKUA. .
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