Unehrliche Leute und ihre sozialen Aufstiegsmöglichkeiten

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter Frühe Neuzeit Note: 17 Universität zu Köln (Historisches Seminar) Veranstaltung: Soziale und politische Normen in der Frühen Neuzeit Sprache: Deutsch Abstract: Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gab es relativ klare und einheitliche Vorstellungen darüber welcher Beruf als ehrlich und welcher als unehrlich galt. Doch hatte man im Alltag nicht täglich mit solchen Unehrlichen zu tun? Und wer waren die Unehrlichen? Kann der Personenkreis bestimmt werden? Was machte ihre Tätigkeit unehrlich und diskriminierend? Welche Personen- und Berufsgruppen dürfen als soziale Randgruppen und Außenseiter geführt werden? Es sind Personen wie „fahrende Leute Bettler Spielleute Dirnen (...) schließlich Henker und Schinder. Durch ihr Abweichen von Verhaltensnormen der Gesellschaft war es zudem leicht sie mit zusätzlichen Vorurteilen zu belasten. Wie Irsigler und Lassotta sagen sind „Randgruppen und Außenseiter manchmal ein Zeichen gesellschaftlicher Anomie die dann wiederum zu einem Ungleichgewicht in der Gesellschaft führen konnten. Im Regelfall gelangte man durch die Geburt auch schon mal durch Abdrängen in diese Randgruppe. Welche Möglichkeit bot sich beispielsweise einem Scharfrichter oder Abdecker in der gesellschaftlichen Struktur aufzusteigen? Hatte er diese Möglichkeit überhaupt? Wie hoch war die Chance? Geschah dies durch einen individuellen Aufstieg oder durch den Aufstieg einer ganzen Gruppe?Die Existenz von unehrlichen Berufen zählt laut Nowosadtko zu den Besonderheiten der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ständegesellschaft.
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