In der Praxis werden Zahnrader mit einem Durchmesser von mehr als 600 mm haufig als Bandagenrader ausgefilhrt. Dabei wird ein Radkranz der die Verzahnung tragt auf einen Radkorper aufge- schrumpft. Dieses Verfahren wird in erster Linie aus wirtschaft- lichen Grunden angewandt weil der hochbeanspruchte Radkranz aus teurem Werkstoff der Radkorper dagegen aus unlegiertem Material hergestellt werden kann. Eine solche reibschlii.ssige Ver- bindung nennt man allgemein Querpre passung. Je nach Art ihrer Entstehung unterscheidet man dabei zwischen einer Dehnpassung wenn das Innenteil vor dem Fugen unterkuhlt und einer Schrumpf- passung wenn das Au enteil erwarmt wird. 2. BETRIEBSSICHERHEIT VON ZAHNRADBANDAGEN 2. 1 Berechnungsgrundlagen Ein bandagiertes Zahnrad unterscheidet sich von einem massiven Zahnrad gleicher Abmessungen u. a. dadurch da in der Bandage aufgrund der Schrumpfdehnung eine hohe Tangentialspannung vor- liegt und die Bandage sich auf dem Radkorper bewegen kann wenn die Umfangskraft den zulassigen Wert ubersteigt. Die Auslegung einer Bandage war bisher noch mit zahlreichen Un- sicherheiten behaftet da wesentliche Einflu faktoren und Zusam- menhange nicht genugend untersucht waren. Aus diesem Grund wurde mit sehr verschiedenen Sicherheitsfaktoren gerechnet die nicht selten 20+40fache Sicherheit vortauschten. Grundlage der durchgefiihrten Berechnungen sind z. T. auch heute noch die For- - - meln von C. Bach [1] - Mit ihnen kann der Zusammenhang zwischen FtigefHichenpressung Uberma13 und den Spannungen in den durch Schrumpfung verbundenen Teilen angegeben werden wenn die Bau- teile glattwandig und zylindrisch und alle Verformungen rein elastisch sind.
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