Untersuchungen zur DNA-Resektionsregulation von ioninduzierten DSBs

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Komplexe DNA-Doppelstrangbrüche (DSB) sind die schwerwiegendsten DNA-Schäden da sie für die Zelle eine enorme Herausforderung darstellen sie vollständig und fehlerfrei zu reparieren. Es sind zwei Hauptreparaturwege zur Reparatur von DSB bekannt: die klassische nicht-homologe Endverknüpfung (c-NHEJ) und die homologe Rekombination (HR). c-NHEJ ist in allen Phasen des Zellzyklus verfügbar während der HR-Weg nur in S/G2 funktioniert wenn die Schwesterchromatide als Vorlage verfügbar ist. Darüber hinaus steht den Zellen ein weiterer Reparaturweg zur Verfügung - die alternative nicht-homologe Endverknüpfung (alt-NHEJ) die an resezierten DNA-Bruchenden ansetzen kann. Die DNA-Resektion ist ein wichtiger Schritt bei der Entscheidung der Zelle welchen DSB-Reparaturweg sie wählen soll. Die DNA-Resektion findet nicht nur in S/G2-Zellen statt sondern auch in G1-Zellen nach komplexen DNA-Schäden die durch Schwerionenstrahlung induziert wurden. Das Ziel dieser Arbeit ist es den Mechanismus der Resektionsregulation in G1-Zellen nach Schwerionenbestrahlung aufzuklären. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Rolle der Resektionsregulationsfaktoren RIF1 und BRCA1. Ein nützliches Modell zur Untersuchung des Mechanismus der Resektionsbegrenzung sind Zellen im Ruhezustand sogenannte G0-Zellen.
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