Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur Note: 2+ Freie Universität Berlin (Institut für Germanistik) Veranstaltung: Musil Der Mann ohne Eigenschaften Sprache: Deutsch Abstract: Die Eigenschaftslosigkeit des Titelhelden von Musils Roman darf nicht in einem konventionellen engen Sinn verstanden werden etwas als das Fehlen von 'Qualitäten'. Da Erzählen immer auch ein Zuschreiben von Eigenschaften ist wäre die epische Darstellung eines Mannes ohne Eigenschaften auch kaum vorstellbar. Ulrichs Eigenschaftslosigkeit ist eine Haltung die im Folgenden charakterisiert werden soll. Sie weist mehrere Facetten auf die wesentlich fundiert sind in einer Diagnose der Zeit in die die Romanhandlung verlegt ist (1913) und in philosophischen Theoremen mit denen sich der Autor beschäftigt.