Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik Note: 20 Universität Potsdam Sprache: Deutsch Abstract: Besonders durch die PISA-Studien und das nur durchschnittliche Abschneiden der deutschen Schüler wurde die Diskussion über die effektivsten Unterrichtsmethoden wieder aufgenommen. Es gibt eine große Methodenvielfalt um den Unterricht gut und abwechslungsreich zu gestalten angefangen von selbstorganisierten Lernformen sowie strukturierten offenen Unterricht oder dem Laisser-faire-Unterricht bis hin zu traditionellen Unterrichtsformen. Jedoch wird der traditionelle Frontalunterricht oft als nicht mehr zeitgemäß gegenüber den modernen Unterrichtsmethoden wie zum Beispiel dem Gruppenunterricht angesehen. Es gibt zahlreiche kreative und produktive Unterrichtspraktiken um Informationen und Wissen an die Schülerinnen und Schüler zu vermitteln als den Frontalunterricht. Der Begriff des Frontalunterrichtes wird häufig negiert von Lehrkräften obwohl der frontale Unterricht die häufigst angewandte Methode im Unterricht ist. Ewald Terhart erklärt die Diskussion und Kontroverse über den Frontalunterricht sehr passend: „Gleichwohl dominiert auch heute noch immer der Frontalunterricht- obwohl er zu denjenigen Unterrichtsmethoden gehört die von theoretischer Seite auch weiterhin am heftigsten bekämpft wird! Viele Pädagogen sind sich einig dass es nicht immer ausreichend ist nur eine Lernform anzuwenden. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Arbeit nicht nur mit der Methode des Frontalunterrichtes sondern wirft auch einen Blick auf andere Unterrichtsmethoden. Damit verständlich wird was im Allgemeinen unter gutem Unterricht zu verstehen ist werden als erstes die zehn Merkmale guten Unterrichts basierend auf Hilbert Meyer vorgestellt. Die Frage was wir eigentlich unter Frontalunterricht verstehen wird geklärt. Des Weiteren ist es notwendig die didaktischen Funktionen des Frontalunterrichtes vorzustellen. Hierbei dienen die s