Die Sexualisierung des Alltags ist heutzutage mehr als eine Realität sie ist eine Tatsache die bei der Entwicklung von Jugendlichen berücksichtigt werden muss. Angesichts ihrer weitreichenden Verbreitung hat sie sich als entscheidendes Element bei der Identitätsbildung etabliert. In Portugal ist die Beziehung zu den Medien noch jung vor allem aufgrund der Unterdrückung durch die Diktatur (1933-74) die zu verschiedenen sozialen Rückständen beigetragen hat. Wir möchten daher zum Wissen über die Produktion von Medieninhalten für Mädchen im Teenageralter in Portugal beitragen die verfügbaren Diskurse über Sexualität und weibliche Identität verstehen und die Auswirkungen dieser Diskurse der Selbstkonstruktion auf Mädchen untersuchen. Die Ergebnisse der Foucaultschen Diskursanalyse der Inhalte von Ragazza weisen auf ähnliche Diskurse hin wie in der bisherigen ausländischen Literatur (z. B. Brown Travis Meginnis & Bardari 2000; Jackson 2005a; Jackson & Westrupp 2010) in denen Sexualität Identität und Aussehen miteinander verknüpft werden. Daraus lässt sich schließen dass ein Mädchen zu Beginn der Pubertät bereits über ein Repertoire an Rollen Skripten und Funktionen verfügt die es berücksichtigen muss um eine (heterosexuelle) Beziehung aufzubauen.
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