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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr. Geomorphologie Umweltforschung Note: 14 Punkte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Geographisches Institut) Veranstaltung: Mensch und Umwelt Sprache: Deutsch Abstract: Anfang der 80er Jahre machte in der deutschen Presselandschaft die Formel Der deutsche Wald stirbt die Runde. Bezeichnet wurden damit die seit den 70er Jahren stark ansteigenden Schäden an Nadeln Laub Rinde und Holz von Bäumen insbesondere in den Mittelgebirgen wo Vergilbung und Verlichtung in einigen Fällen zum Absterben der Bäume führte. Schnell wurden als alleinige Verursacher der Saure Regen und mit ihm vor allen Schwefelhaltige Emissionen aufgeführt. Gestützt wurde dies durch das Waldsterben im ehemaligen Ostblock. Dort wurde durch den Schadstoffausstoß der böhmischen Kraftwerke die Wälder auf den windexponierten Höhen des Erzgebirges vollständig zerstört. Dieses klassische Waldsterben ist seit dem Mittelalter bekannt und wird durch hohe Emissionen von Schwefeldioxid verursacht die bis zu 100 km entfernte Waldstandorte direkt schädigen.Vor diesem Hintergrund brachte die Regierung den Waldschadensbericht heraus der die Erfasssung der Schäden jährlich darstellt. So zeigte sich daß auch in Gebieten fernab von SO2 Emitenten starke Schäden auftraten gleichzeitig aber auch eine Wachstumssteigerung in Durchmesser- Höhen- und Volumenzunahme des Waldbestandes einherging. Aus heutiger Sicht läßt sich die monokausale Erklärung für die Waldschäden nicht mehr Aufrechterhalten die in den 80er Jahren aufkommende Befürchtung über eine großflächige irreversible Zerstörung des Waldes ist nicht eingetreten. Diese Entwicklung drückt sich auch in einer Abrüstung in der Sprache aus das Waldsterben wurde durch den Begriff der neuartigen Waldschäden ersetzt der Waldschadensbericht wurde zum Waldzustandsbericht. Die hier vorliegende Arbeit stellt zunächst den aktuelle Waldzustand in Deu